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Von Stavanger nach Bergen, nach dem Sturm ist vor dem Sturm

Aktualisiert: 25. Apr.


10 Tage haben wir Zeit um die knapp 150 sm nach Bergen zurückzulegen. Und dabei wollen wir Norwegen erkunden, etwas sehen, Ruhe und Entspannung geniessen; einfach eine gute Zeit haben.

Am Tag vor unserer Anreise schwerer Sturm an der Südwest-Küste Norwegens und auch der Flug nach Stavanger ist noch recht ruckelig. Wir finden die ANCO wohlbehalten in der Åmøy Marina vor. Sie hat alles gut überstanden. Nach dem Einräumen und Tanken legen wir am nächsten Morgen ab.

Der strahlende Sonnenschein veranlasst uns das ursprüngliche Ziel: Stavanger zu verschieben und direkt Richtung Lysefjord aufzubrechen. Leider weht kein Wind, also müssen wir unter Maschine laufen. Nach 4h erreichen wir den Eingang zum Fjord und schnell sind wir umgeben von hohen, schneebedeckten Bergen. Eine atemraubende Kulisse, die wir nahezu alleine geniessen dürfen. Je weiter wir in den Fjord hineinfahren, desto weniger Schiffsverkehr herrscht. Die Speed-Ribs, die die Gäste von den Kreuzfahrtschiffen in ca. 1h von Stavanger herüberbringen drehen nach dem Preikestolen ab. Wir gleiten alleine die verbleibenden 5 sm bis zum Ende des Fjordes. Wir sind das einzige Schiff in der Marina und geniessen den Sonnenuntergang im stillen Fjord.


Am nächten Morgen ist der Himmel verhangen, aber dafür stellt sich zügig der Wind ein, sodass wir den ganzen Fjord heraus bis nach Stavanger segeln können, zunächst nur unter der Fock, später dann unter Fock und Großsegel.

In Stavanger machen wir im Stadthafen fest und in der Nacht kommt dann auch der nächste Sturm, sodaß wir 2 Tage Zeit haben die Stadt zu erkunden.


 
 
 

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