Dem Ziel wieder ein Stück näher
- Michael Krüger
- vor 2 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Nach 6 Tagen bin ich von Bergen kommend in Ålesund bzw kurz davor, in Ulsteinvik, angekommen. Das war die Minimaldauer, die ich angesetzt hatte, wissend, dass es auch deutlich länger dauern könnte, wenn das geeignete Wetter für die Rundung von Kap Statt (nicht Kapstadt :-)) sich nicht einstellt. Dieses Kap, eine der wenigen Stellen, wo man nicht im Schutz der Inseln und Schären segeln kann, sondern wirklich auf der Nordsee unterwegs ist, ist bekannt für grausame Kreuzseen bei starken Winden und ist auch in den Seekarten als Gefahrenzone entsprechend markiert. Das günstige Wetterfenster ergab sich dann deutlich schneller als erwartet, weshalb ich Tempo gemacht habe und die geplanten Sightseeing Aktivitäten ausgelassen habe. Und selbst bei den guten Wetterverhältnissen, hat's die ANCO für einige Stunden ordentlich hin und hergeschaukelt. Ich war froh, als ich es hinter mir hatte. Dafür gab es dann Abends einen norwegischen! Whisky an der Bar des Designerhotels in Sandshamn.

Die Stationen dieses Törns:
Strusshamn, ca 10 sm
Skjerjehamn, ca 40 sm
Hamnen, Værlandet, ca 40 sm
Florø, ca 35 sm
Silda Hamn, ca 30 sm
Sandshamn, ca 30 sm
Ulsteinvik, ca 20 sm
Insgesamt ca. 200 sm, die wettertechnisch alles dabei hatten, Regen, Hagel, Schnee und Sonnenschein. Insgesamt aber gutes Wetter. Den westlichsten Punkt unserer geplanten Route haben wir nun hinter uns.
Konnte schöne Passagen segeln, viel motoren, habe nette Menschen kennengelernt, die man dann vielleicht irgendwo wieder trifft. Ist halt eine recht überschauliche Community, die sich hier zZt bewegt.
Nun folgen noch 1,5 Tage Schiffsarbeiten und dann gehts erst einmal wieder heimwärts.















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