Auf dem Weg nach Norden
- Michael Krüger
- vor 1 Tag
- 1 Min. Lesezeit
Nach einigen Tagen in Kristiansand, um das Boot für die Saison vorzubereiten und einen Sturm durchziehen zu lassen bin ich am Samstag, den 14.3. gestartet. Kurzer Tankstop in Flekkerøya und dann den ganzen Tag unter Maschine nach Mandal. Die Fahrt ereignislos, viel Nebel, aber mit ausreichender Sichtweite, die Ankunft entspannt, der Ort doch noch sehr verschlafen. Ohne die Sommergäste ist da Samstag Nachmittags zu dieser Jahreszeit nichts los.
Am Sonntag gleich weiter, um bei gutem Wetter Kap Lindesnes zu umrunden.


Sonne und eine frische Brise haben für einen perfekten Segeltag gesorgt. Mit Grossegel und der neuen Selbstwendefock ging es munter voran nach Farsund. Und dort hänge ich nun seit Sonntag Nachmittag fest. Draußen sollen laut Wettervorhersage und Auskunft des Norwegischen Rettungsdienstes Wellen von 2-4 Meter herrschen. Das will ich mir und der ANCO nicht zumuten.
Also heisst es Ausharren und die Zeit totschlagen. Leider ist es so neblig, dass auch Wanderungen ins Umland nicht wirklich reizvoll sind. Da bleiben kleine Reparturen (Auswechseln der anscheinend defekten Frischwasserpumpe und wie durch ein Wunder habe ich eine Ersatzpumpe an Bord und kann diese auch einbauen :-), viel Lesen, Netflix & Co, Zeichnen … Ist nicht besonders spannend, aber noch kann ich’s aushalten. Ich denke, dass ich morgen früh wieder losfahren kann. Bis dahin sollte der Seegang draußen deutlich ruhiger sein. Ich hoffe, dass ich es dann bis Kirkehamn oder sogar weiter schaffe.
Insgesamt vielleicht ein ganz realistischer Vorgeschmack auf das was wir zu erwarten haben in Norwegen ? 😂



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