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Senja - Ist Norwegens zweitgrößte Insel auch die schönste?

vor 11 Minuten
1 Min. Lesezeit

Das wird von Vielen so gesehen und sie ist auch wirklich atemberaubend.


Unsere Überfahrt von Andenes nach Senja war viel sportlicher als erwartet. Angesagt waren 3-4 Bft, es waren dann 5-6 bei strahlend blauem Himmel. Es wird ja immer wieder gesagt, man soll reffen, wenn man das erste Mal drüber nachdenkt. Dass wir diesen Rat befolgt haben, stellte sich als richtige Entscheidung heraus. Die große Genua gegen die kleine Fock gewechselt, das zweite Reff ins Großsegel. Wir haben immer noch gute Fahrt von über 6 kn gemacht und die Schiffsbewegungen waren sehr viel angenehmer.


Verwöhnt von unserer "Walsafari" vor Andenes haben wir irgendwie gehofft wir würden noch einmal Wale sehen, aber das hat dieses Mal nicht geklappt.


Da für den nächsten Tagen Wind mit Orkanstärke vorhergesagt war, haben wir unser ursprüngliches Ziel: Hamn i Senja gestrichen und sind weit in die Fjorde nach Senjahopen hinein und haben dort ganz weit hinten einen geschützten Liegeplatz aufgesucht. Und das war auch gut so, denn der Sturm war heftig. Selbst in unserem "Versteck" haben wir Windgeschwindigkeiten bis 38 kn, das sind knapp 9 Bft gemessen. Dann noch einen ganzen Tag Regen und tiefhängende Wolken.


Aber dann! Ruhige Fahrt in den nächsten Fjord nach Fjordgård. Ruhiger Liegeplatz im kleinen Hafen, allerdings ohne Strom. Dafür gab's eine Sauna. Und dann am Nachmittag hinauf zum Berg der Berge, dem Segla. Knapp 400 Höhenmeter, irgendwie durchaus anstrengend, aber was für eine Aussicht! Dankbar, demütig haben wir vor der großartigen Kulisse Picknick gemacht und die Schönheit dieses Fleckchens Erde genossen. Ein krönender Abschluss unserer Segelsaison.



 
 
 

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